Endpoint Security
Definition:
Endpoint Security bezeichnet den Schutz von Endpunkten in einem Unternehmensnetzwerk – also PCs, Notebooks, Smartphones, Tablets, Server oder IoT-Geräte. Jeder dieser Endpunkte stellt ein potenzielles Einfallstor für Cyberangriffe dar. Ziel von Endpoint Security ist es, diese Geräte abzusichern und so die gesamte IT-Infrastruktur vor Schadsoftware, Datenverlust und unbefugtem Zugriff zu schützen.
Anwendung in der Praxis:
In der Praxis kommen verschiedene Maßnahmen und Tools zum Einsatz. Klassische Antivirus-Lösungen werden zunehmend durch moderne Endpoint Detection and Response (EDR) oder Extended Detection and Response (XDR) Systeme ergänzt. Diese überwachen Endgeräte in Echtzeit, erkennen verdächtiges Verhalten und leiten automatisierte Gegenmaßnahmen ein. Weitere Bestandteile sind Firewalls, Verschlüsselung von Datenträgern, Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) sowie Mobile Device Management (MDM).
Relevanz & Herausforderungen:
Mit der Zunahme von Homeoffice, Cloud-Nutzung und Bring Your Own Device (BYOD) ist Endpoint Security wichtiger denn je. Unternehmen müssen nicht nur klassische Arbeitsplätze schützen, sondern auch mobile Endgeräte, die sich außerhalb des Firmennetzwerks befinden. Eine besondere Herausforderung besteht darin, Sicherheit mit Benutzerfreundlichkeit zu kombinieren. Gleichzeitig steigen die Anforderungen durch Normen wie die ISO 27001 oder gesetzliche Vorgaben wie die DSGVO, die den Schutz personenbezogener Daten verlangen.
